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Chronische Sinusitis mit starker Beeinträchtigung des Geruchsinns

Chronische Sinusitis mit starker Beeinträchtigung des Geruchsinns

Im Auftrag von Hiltrud Sachs:

Seit meiner Kindheit leide ich unter einer chronischen Sinusitis, was mit zunehmendem Alter einerseits zu häufigen Antibiotika-Einnahme führte und andererseits den Geruchssinn immer mehr beeinträchtigte. Selbst eine Fensterung (Nasenoperation) brachte keine Linderung.

Im Jahr 2010 begann ich meine Qualifizierung zur Aromapraktikerin. Die Düfte, die ich dort kennen lernen durfte, nahm ich nur bedingt wahr. Die von den anderen Teilnehmern veränderten Adjektive konnte ich kaum nachvollziehen. Ich übte jeden Tag Düfte wahrzunehmen, aber es blieb bei den Eindrücken, die ich am Anfang hatte. In dieser Situation wendete ich mich an meine Kursleitung Maria Hoch, die mir folgende Mischung empfahl:

Grundmischung bei chron. Sinusitis

  • 5 gtt Manuka
  • 5 gtt Thymian linalool
  • 1 gtt. Thymian thymol
  • 1 gtt Speik Lavendel
  • 4 gtt Mandarine rot
  • 4 gtt Eukalyptus citriodora

Ich inhalierte zweimal täglich und  rieb mich morgens und abends mit der Grundmischung, die ich in 100 ml Johanniskrautöl gegeben hatte, ein.

Innerhalb eines Monates nahm ich Düfte viel intensiver wahr. Ich konnte auf einmal die Schilderungen meiner anderen Kursteilnehmerinnen nachvollziehen. Auch das Geschmacksempfinden bei Speisen wurde deutlich verbessert. Zusätzlich konnte ich seitdem feststellen, dass ich viel seltener an einer akuten Sinusitis leide.

Mein besonderer Dank gilt Maria Hoch, die mir so geholfen hat, die Welt der  Düfte neu zu entdecken

Hiltrud Sachs, Koblenz

Thymian vulgaris

2 Kommentare
  • Schweizer Christiane

    11. Februar 2014at22:15

    Es war einfach schön mitzuerleben, wie der Geruch wieder in Hiltruds Leben kam. Sie hat die Öle konsequent angewendet, es war bewundernswert.
    Christiane Schweizer

  • Brigitte Hornstein

    28. Februar 2014at16:41

    Beim Stöbern bin ich auf flg. Artikel von Eliane Zimmermann gestoßen:

    Anosmie als Folge von Antibiotika-Einnahme oder Schädeltraumata kann immer wieder durch tiefes und bewusstes Einatmen von Basilikum günstig beeinflusst werden, warum das so ist, weiß man nicht (möglicherweise durch die ZNS-Wirkung des Hauptwirkstoffes Methylchavicol). Die Betroffenen sollten also dreimal täglich etwas Basilikumöl auf ein Stückchen Watte, Küchenkrepp oder auf ein hölzernes Umrührstäbchen vom Macchiato-Lieferanten geben und sich beim “Riechen” vorstellen, wie die grüne Pflanze aussieht, wie früher Tomaten mit Basilikum geschmeckt haben, wie in Italien die Basilikumsträucher wachsen etc… Abb. Riechnerv: Gray’s Anatomy

    p.s. Methylchavicol ist in geringer Dosierung hochwirksam auf Körper und Psyche u.a. durch Entspannung des ZNS.

    Gute Erfahrungen habe ich mit Heilfasten gemacht. Eine Woche Fastenwandern mit einem/r erfahrenen FastenleiterIn kann ich sehr empfehlen.

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