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Ätherische Öle sind wertvolle Helfer in der Erkältungszeit

Ätherische Öle sind wertvolle Helfer in der Erkältungszeit

Jetzt ist Grippe- und Erkältungszeit mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit…..

und wie schnell die ätherischen Öle Erleichterung bringen können.

Die Erkältungszeit hat Einzug gehalten mit grippalen Infekten, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber…..

Nach den Feiertagen ist oft eine Menge aufzuarbeiten und mancher –kaum hat das Neue Jahr begonnen- ist schon wieder im Stress. Die Folgen davon sind oft ein sehr geschwächtes Immunsystem und u. a. die dadurch bedingte Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten, meist durch Viren verursacht. Dazu kommen die immer noch die langen Nächte und kurzen Tage, die den Aufenthalt in geschlossenen Räumen bedingen. Zudem vermindert die trockene Heizungsluft die Luftfeuchtigkeitsanteile in den Wohnungen enorm, Haut und Schleimhäute trocknen aus.

Dagegen können wir ätherische Öle unterstützend, vor allem aber vorbeugend und nebenwirkungsarm einsetzen. Die Wirkweisen sind so vielfältig und wir können Synergien nutzen.

Ätherische Öle wirken ganzheitlich d.h. auf Körper, Geist und Seele und deshalb ist meine Kurzdefinition von Aromapflege so passend: „Aromapflege ist Körper-, Geist – und Seelenpflege“ oder bezogen auf die Aromatherapeuten: „Aromatherapie kann für Körper, Geist und Seele heilsam sein“.

Somit wirken die ätherischen Öle beim Einsatz bei körperlichen Beschwerden auch auf die Psyche. Wir nehmen den Geruch wahr, ob wir wollen oder nicht und das macht sich positiv bemerkbar.

Sie wirken z.B.

  • körperlich: antiviral, Bakterien hemmend, entzündungshemmend, Schleim lösend (mukolytisch), Auswurf fördernd (expektorativ), antimykotisch Hustenreiz reduzierend, entkrampfend, immunsystemstimulierend
  • psychisch: entspannend, harmonisierend, stimmungsaufhellend, motivierend

Aromapraktische Anwendungsmöglichkeiten

Bei beginnenden Kratzen im Hals oder Halsschmerzen

Gurgeln

  • 1 Tropfen Teebaumöl (Melaleuca alternifolia Maiden et Beche)
  • 1 Tropfen Zitronenöl (Citrus X limon L.)

in ein Glas geben, das halbvoll mit lauwarmen Wasser gefüllt ist;  2-3 mal kräftig gurgeln; 2 mal täglich und das 3-5 Tage lang. Dann sollten die Beschwerden wirklich nachgelassen haben.

Dazu ist kein kein Emulgator erforderlich, denn die 2 Tropfen sollen die Schleimhäute wirklich benetzen. Den Zahnschmelz stört die 3-5 tägige Anwendung nicht.

Das mache ich (und nicht nur ich, denn ich empfehle das seitdem zur Selbstanwendung weiter) seit 20 Jahren sehr erfolgreich und wenn ich ein Kratzen im Hals bemerke, gurgle ich damit, am nächsten Tag ist das Kratzen verschunden.

Aromapflegeöl anzuwenden  bei grippalem Infekt und Erkätungskrankheiten

  • 30 ml Johanniskrautöl (Olivenölbasis) kbA
  • 20 ml Rosmarinöl (Olivenölbasis) kbA
  • 3 Tropfen Bitterongenöl (Citrus  x aurantium L. ssp. aurantium) kbA
  • 4 Tropfen Lavendelöl fein (Lavandula officinalis Mill.) kbA
  • 2 Tropfen Teebaumöl (Melaleuca alternifolia Maiden et Beche) kbA
  • 4 Tropfen Petit Grainöl (Citrus  x aurantium L. ssp. aurantium) kbA
  • 4 Tropfen Ravintsaraöl (Cinnamomum camphora L. CT 1,8 Cineol) kbA
  • 4 Tropfen Weißtannenöl (Abies alba Mill.) kbA

Mit dieser Mischung 2 x tgl. Brust, Rücken, Achselhöhlen, seitliche Halspartien, Nasenrücken außen und die Naseneingänge einreiben 3-5 Tage lang.

Johanniskrautblüte – Hypericum perforatum

Riechsalz: „Nase frei”

  • 4 Tropfen Pfefferminzöl (Mentha piperita L.)
  • 3 Tropfen Manukaöl (Melaleuca leucodendron)
  • 3 Tropfen Zitronenöl (Citrus x limon L.)

in ein 5ml Fläschchen geben, mit Meersalz auffüllen und bei Bedarf daran riechen. Passt in jede Hosen-, Hemd-, Westen- oder Handtasche. Gut, „wenn man die Nase voll hat“ (von was auch immer), es befreit und lässt durchatmen.

Pfefferminze – Mentha piperita

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