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Bericht zum Online-Arbeitskreis Tieraromatherapie vom 27.03.2020

Bericht zum Online-Arbeitskreis Tieraromatherapie vom 27.03.2020

Der Arbeitskreis war sehr gut besucht mit 14 aktiven Teilnehmern und drei, welche sich später die Aufzeichnung in Ruhe angesehen haben. Dabei waren sowohl alte Hasen in Sachen Tieraromatherapie dabei als auch Neulinge.

Nach einer kurzen Begrüßung und Austausch über Informationen und Veranstaltungen zum Verein ging es auch schon mit dem eigentlichen Programm los. Hauptpunkt war das Thema Schmerzen beim Tier und was wie wir die Aromatherapie hier einsetzen können. Dabei haben wir uns die großen Bereiche fette Pflanzenöle, Hydrolate und ätherische Öle angesehen. Und waren doch überrascht, wie viele Möglichkeiten zusammengekommen sind! Dabei muss es noch nicht mal direkt das ätherische Öl sein – auch die fetten Pflanzenöle und Hydrolate bieten in Sachen Schmerzbekämpfung schon einiges. Bei den fetten Pflanzenölen kommen viele Mazerate – also Ölauszüge in Frage. Bei den Hydrolaten waren Altbekannte mit dabei, aber auch noch der ein oder andere besondere Tipp.

Und so richtig viel Auswahl in Sachen Schmerzen gab es dann natürlich bei den ätherischen Ölen. Hier kann nochmal sehr fein differenziert werden, wie der Schmerz ist, wo er ist, welches Organsystem womöglich mit betroffen ist etc. Wichtig auch hier, wie so oft: die Anamnese des Falls. Es reicht nicht, dass Anzeichen von Schmerz da sind, sondern es müssen so viele Informationen wie möglich dazu gesammelt werden, um eine entsprechende Ölmischung erstellen und die Anwendung festlegen zu können.

Sehr interessant war ein kleiner Exkurs zur Acker- und Pfefferminze von einer Teilnehmerin und eine weitere Teilnehmerin berichtete in dem Zusammenhang von einem Pferd als Patienten, bei dem sie auf die Anwendung von Pfefferminzöl kam, da es den Geruch des Kaugummis der Halterin immer so sehr mochte.

Cardamom ohne Schale

Abgerundet wurde der Abend dann noch mit der Monographie zum Cardamom. Hauptsächlich als ätherisches Öl, Räucherstoff und Gewürz verwendet, steht er noch etwas hinter den bekannteren Essenzen an – zu Unrecht. Er kann nämlich auch eine Menge. Während die Einsatzmöglichkeiten bei Problemen im Verdauungstrakt (vor allem krampfende Schmerzen) schon recht bekannt sind, hat er auch einen großen Bezug zur Lunge und vor allem zur Psyche. Er stärkt die Lunge und vermag psychisch wieder Hoffnung und Zuversicht in dunklen Stunden zu geben. Wie passend für die aktuelle Zeit!

Auch hier war nochmal Thema, dass es natürlich auch unsere Haustiere verunsichert, wenn wir womöglich mit allerlei Ängsten aufgrund der aktuellen Situation zu Hause sind. Und gerade in diesem Spannungsfeld ist der Cardamom ein wunderbarer und wertvoller Helfer – für Mensch und Tier!

Der nächste Arbeitskreis findet am 15. Mai 2020 wieder als Online-Version statt. Das Thema dazu wird noch bekannt gegeben.

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